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Platz schaffen im Herbst: Stauraum-Ideen für den Flur

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Die einfachste Lösung sind smarte Leuchtmittel (E27, E14 oder GU10) mit integriertem Funkmodul. Schrauben Sie diese in die bestehenden Fassungen und lassen Sie den Lichtschalter dauerhaft in der Position „Ein". Die Steuerung übernehmen Sie dann per App oder Sprachbefehl. Für die manuelle Bedienung vor Ort nutzen Sie einen batteriebetriebenen Funktaster, den Sie mit doppelseitigem Klebeband an die Wand montieren. Achten Sie auf eine ausreichende Funkreichweite (in Altbauten mit dicken Wänden oft nur 10 Meter), und positionieren Sie den Taster möglichst zentral. Ein typischer Fehler ist, den Taster direkt neben Metallrohren oder -türen zu platzieren, da diese das Signal abschirmen.

Wenn Sie dennoch nicht auf einen Teppich verzichten möchten, wählen Sie ein Modell mit kurzen Fasern und waschbarer Unterseite. Wichtig ist, dass er regelmäßig bei mindestens 60 Grad gewaschen wird – das tötet Milben ab. Ein häufiger Fehler ist das Aufstellen von Teppichen in Schlafzimmern oder Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Dort sammeln sich nicht nur Staub, sondern auch Schimmelsporen, die bei Allergikern starke Reaktionen auslösen können. Besser ist es, den Teppich auf den Flur zu beschränken und dort auf rutschfeste Unterlagen zu verzichten, da diese ebenfalls Allergene binden.

Vertikale Flächen nutzen und Zonen definieren Die Wandfläche ist in kleinen Räumen oft ungenutzt. Nutzen Sie sie systematisch: Hängeschränke, Wandregale und Hakenleisten schaffen Stauraum, ohne den Boden zu belasten. Auch Türen lassen sich mit Haken oder schmalen Regalen bestücken. Achten Sie darauf, dass die oberen Fächer nur selten benötigte Dinge aufnehmen, damit Sie nicht ständig auf die Leiter steigen müssen. Ein weiterer Trick: Hängen Sie Vorhänge von der Decke bis zum Boden. Das streckt den Raum und trennt gleichzeitig Bereiche wie Ankleide oder Abstellfläche.

Beginnen Sie mit der Matratze. Sie ist das Hauptrevier der Milben, denn hier finden sie ideale Bedingungen: Körperwärme und Feuchtigkeit. Ziehen Sie der Matratze einen speziellen, dicht gewebten Überzug über, der die Milben einschließt und ihre Allergene nicht nach außen dringt. Achten Sie darauf, dass der Reißverschluss vollständig geschlossen ist und der Bezug regelmäßig – mindestens alle zwei Monate – bei 60 Grad Celsius gewaschen wird. Das Gleiche gilt für Kissen und Bettdecke: Auch hier lohnt sich ein allergen dichter Bezug. Vergessen Sie nicht, diese Bezüge ebenfalls heiß zu waschen, sonst verlieren sie ihre Schutzwirkung.

Vertikale Flächen nutzen und Saisonartikel geschickt platzieren Die größte Fehlerquelle in Fluren ist die Vernachlässigung der Wandfläche. Eine Garderobenleiste mit mehreren Haken in unterschiedlichen Höhen bietet Platz für Jacken, Taschen und Hüte, ohne dass ein massiver Schrank den Raum optisch verkleinert. Achten Sie darauf, die Haken nicht zu dicht zu setzen – ein Abstand von etwa 20 Zentimetern verhindert, dass feuchte Textilien aneinanderkleben und nicht trocknen. Für Accessoires wie Schals oder Gürtel eignen sich schmale Hakenleisten an der Innenseite der Tür, die sonst ungenutzt bleibt. Sammeln Sie zudem alle Saisonartikel wie Sonnenhüte oder leichte Stofftaschen und verstauen Sie diese in luftdichten Boxen unter der Bank oder Pflanzen im Innenraum obersten Fach eines Schranks – so bleiben sie staubfrei, bis sie wieder gebraucht werden.

Ein häufiger Fehler ist, das Wohnzimmer-Schlafzimmer zu überladen. Gerade in kleinen Räumen wirkt zu viel Deko schnell unruhig und das Schlafen fällt schwerer. Reduzieren Sie die Deko auf wenige, dafür größere Elemente – etwa ein großes Bild über dem Sofa oder eine Zimmerpflanze in der Ecke. Achten Sie auf eine ruhige Farbpalette in gedeckten Tönen, die sowohl tagsüber als auch nachts angenehm wirkt. Und vergessen Sie nicht: Die Umwandlung muss alltagstauglich sein. Wenn das Schlafsofa nur mit Kraftaufwand zu öffnen ist, werden Sie es nicht jeden Abend nutzen. Testen Sie die Mechanik im Geschäft ausführlich, bevor Sie sich entscheiden.

Ein staubarmes Schlafzimmer ist für Allergiker kein Luxus, sondern die Grundlage für erholsamen Schlaf. Hausstaubmilben fühlen sich in warmen, feuchten Betten und weichen Textilien besonders wohl. Ihre Ausscheidungen lösen bei vielen Menschen Niesen, Husten und tränende Augen aus. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Belastung spürbar zu reduzieren – wenn man einige grundlegende Regeln beachtet und typische Fehler vermeidet.

Vermeiden Sie offene Regale und ungeschützte Bücher, denn sie sammeln Staub. Verschließen Sie Bücher in Vitrinen oder unter Glas. Auch Vorhänge sind Staubfänger: Bevorzugen Sie leichte, abwischbare Rollos oder Jalousien statt schwerer Stoffvorhänge. Wenn Sie Gardinen haben, waschen Sie sie alle vier bis sechs Wochen bei 60 Grad. Zudem sollten Sie die Fensterbänke und alle waagerechten Flächen regelmäßig mit einem feuchten Tuch abwischen – trockenes Abstauben wirbelt nur den Staub auf. Polstermöbel sind ebenfalls problematisch: Ein Ledersofa oder ein abwischbarer Stuhl ist einfacher zu reinigen als ein Stoffsofa. Falls Sie einen Stoffbezug haben, waschen Sie ihn oder lassen Sie ihn regelmäßig absaugen.